Ist es wahr, dass andere Sie 20 % attraktiver sehen? Der „Spiegel-Effekt“

Ist es wahr, dass andere Sie 20 % attraktiver sehen? Der „Spiegel-Effekt“

Es ist eine beruhigende Statistik: „Keine Sorge, andere sehen Sie 20 % attraktiver, als Sie sich selbst sehen.“ Millionen Menschen teilen dieses "Fakt" online. Aber woher kommt es? Und wird es von der Wissenschaft gestützt?

Das Urteil: Es ist ein Mythos (meistens)

Quellenüberprüfung

Es gibt keine wissenschaftliche Studie, die die spezifische Zahl "20 %" nennt. Sie scheint eine Internet-Inszenierung zu sein, die darauf abzielt, das Selbstbewusstsein zu stärken. Das Konzept dahinter basiert jedoch auf echter Psychologie.

Illustration von Spiegelbild vs. Realität

Der „Rein-Ausgesetzt-Effekt“

Im Jahr 1968 entdeckte der Psychologe Robert Zajonc, dass Menschen eine Vorliebe für Dinge entwickeln, einfach weil sie vertraut damit sind.

Sie sehen Ihr Gesicht jeden Tag im Spiegel. Diese „umgekehrte“ Version von Ihnen ist die, die Sie kennen und lieben. Wenn Sie ein Foto (das nicht umgekehrt ist) sehen, erscheinen Sie sich „falsch“ oder „komisch“. Andere hingegen sind an Ihr nicht umgekehrtes Gesicht gewöhnt. Deshalb sehen sie nicht die „Merkwürdigkeit“, die Sie sehen.

Der dynamische Bonus

Fotos sind statisch. Aber im echten Leben bewegen Sie sich, lächeln und sprechen. Diese dynamische Anziehungskraft wird oft höher eingestuft als statische Anziehungskraft. Menschen verlieben sich in Ihre Energie, nicht nur in Ihre Geometrie.

Sind Sie also attraktiver?

Sie sind wahrscheinlich attraktiver, als Sie denken, aber nicht wegen eines magischen Prozentsatzes. Sie sind Ihr eigener schärfster Kritiker. Sie achten auf Poren und Asymmetrien, die niemand sonst bemerkt.

Sehen Sie, was sie sehen

Hören Sie auf zu raten. Holen Sie sich eine objektive, datengestützte Analyse Ihrer ästhetischen Gesichtsmerkmale.

Objektive Analyse erhalten

Fazit

Die "20 %" könnten falsch sein, aber das Gefühl ist echt. Sie sind voreingenommen gegenüber Ihrem eigenen Gesicht, weil Sie es zu oft ansehen. Die Welt sieht das Gesamtpaket—Persönlichkeit, Bewegung und Leben. Und das ist immer schöner als ein statisches JPEG.